Nachlese Ordensfest
Das Ordensfest des I. WKV wieder mit großem ErfolgAm 07. November 2009 feierte der I. Würselener Karnevals Verein 1928 sein Ordensfest im vollbesetzten Jugendheim KOT St. Sebastian. Mehr als 250 Gäste waren der Einladung gerne gefolgt. Der designierte Stadtprinz Heinz IV. (Horbach), begleitet von seinen Prinzenführern Harald Matthäus und Dieter Pütz, ließ es sich nicht nehmen die Festgesellschaft zu begrüßen, verbunden mit dem Wunsch auf eine schöne gemeinsame Session 2009/2010, wobei er die Gemeinsamkeit besonders betonte. Neben unseren Gönnern und Sponsoren waren Gäste aus der kommunalen Politik ebenso vertreten wie Delegationen des VKAG, des KWK 1952, der KG Au Ülle, des KV Hölze Päed mit dem Weidener Prinzen Freddy I. (Kern) und des Brauchtumvereins Linden-Neusener Klöös mit Prinz Thomas I. (Dahlenburg). Durch eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit ist es dem Senat des I. WKV gelungen, fünf weitere Senatoren zur Unterstützung und Förderung des WKV und damit des Brauchtums Karneval zu gewin-nen. Der Vorstand begrüßt die neuen Senatoren hiermit ganz herzlich und dankt gleichzeitig allen Senatoren für ihr Engagement. Zur Eröffnung des Ordensfestes zog die Kinder-, und Jugendabteilung in großer Formation ein. Die neue Kindermarie Laura Kern zeigte bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt keine Nervosität und legte einen glänzenden Tanz auf die Bühne. Im Anschluss zeigte das Kindertanzpaar Lisa Vossen und Thomas Hofen sein Können. Romi-na Krönchen als neue Jugendmarie konnte bei ihrer Darbietung auf ihre Erfahrungen aus der Zeit als Kindermarie zurück greifen. Alle Tänze wurde mit großem Beifall belohnt. Einen beeindruckenden Anblick bot die aufmarschierte 1. Öcher Hunnenhorde unter ihrem Anführer König Attila (Jos Ramakers). Der Vortrag des Redners „Et Hühldöppe" verlangte vom Publikum schon eine gewisse Aufmerksamkeit, sonst konnte man den rasend schnellen Wortspielereien des Redners bald nicht mehr folgen.. Die bis zuletzt geheim gehaltene geplante Ernennung von Theo Kogel zum Ehrenmitglied des I. Würselener Karnevals Verein 1928 stand als nächstes auf dem Programm des Abends. Herbert Krauthausen, Ehrenvorsitzender des WKV und Kajo Zander als Expräsident hielten eine launige Laudatio auf den sichtlich überraschten und gerührten Theo Kogel. Seine langjährige Zugehörigkeit und sein unermüdlicher Einsatz nicht nur für den WKV sondern insgesamt für das Brauchtum brachten Theo Kogel viele Ehrungen, unter anderem die höchste Auszeichnung die im Deutschen Karneval möglich ist: Der Verdienstorden des BDK in Gold mit Brillianten. Präsident Gerhard Römer überreichte anschliessend die Ernennungsurkunde. Zu Ehren von Theo Kogel tanzte dann unsere Tanzmarie Kathrin Müller, die in diesem Jahr von der Jugendmarie zur Tanzmarie befördert wurde. Nach dem traditionellen Grünkohlessen stellte Marco Zander vom Jungenspiel Schweilbach-Teut den neuen Sessionsorden des I. WKV vor. Wieder ist ein historisches Gebäude der Stadt als Motiv im Orden verewigt. Man muss schon ganz tief in der Erinnerungskiste graben, um die Grube Teut hervor zu holen. Es ist den Aktiven wieder einmal gelungen, ein längst verschwundenes Gebäude als schönes Motiv in unseren Orden zu integrieren. Die bisher in dieser Serie aufgelegten Orden stellen bereits einen beträchtlichen Teil der Stadtgeschichte dar. Unsere aus den Vorjahren bekannte Tanzmarie Melanie Kreutzer zeigte dann ihren neuen Sessionstanz. Hans Peter Johnen „ne kölsche Stimmungssänger" heizte zum Abschluss des offiziellen Teils den Saal noch mal so richtig ein. Präsident Gerhard Römer der als Moderator den Abend sehr souverän leitete konnte sich dem Wunsch der Gäste sein Prinzenlied noch einmal zu singen nicht verwehren. Spontan kam die gesamte Prinzengarde zur Unterstützung auf die Bühne. Als Gerhard Römer dann noch seinen Vorgänger im Amt des Stadtprinzen, Dieter van Horn auf die Bühne holte und dessen Halloweenlied durch den Saal klang, gab es kein Halten mehr. Der Saal kochte, somit hatte DJ Manfred Zimmermann bei der After-Show Party, keine Problem die Stimmung bis in die frühen Morgenstunden hoch zu halten.

